Warum Schafe? 

Ganz ehrlich, warum will jemand heutzutage überhaupt noch Schäfer/in werden oder Schafe halten? Und warum lohnt es sich, die ansässigen Schäfer zu unterstützen?

1. Schafe sind wunderbare Tiere 

Zunächst einmal sind Schafe unglaublich tolle Tiere. Sie sind friedliebend und waren die ersten Haustiere, die vom Menschen domestiziert wurden. Sie sind leicht zu hüten und oft standorttreu.

Schafe sind sehr soziale Tiere, die untereinander aber auch zum Menschen tiefe Freundschaften aufbauen. Kämpfen tun sie nur äußerst selten miteinander aber wenn, dann sind sie nicht zaghaft. 

Wie wir Menschen empfinden sie Trauer, wenn ein Herdenmitglied stirbt. Sie sind in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. Ihre Gehirngröße und Struktur gleichen dem einiger Primatenarten. Schafe haben hochentwickelte Fähigkeiten zur Gesichtserkennung. Sie entwickeln individuelle Sympathien, können sich mindestens 50 Gesichter ihrer Artgenossen und zehn von Menschen über zwei Jahre oder länger merken. Zudem sind sie in der Lage, Gesichtszüge zu unterscheiden.

Werfen wir einen Blick auf die vielfältigen Aspekte ihrer emotionalen Intelligenz und ihrer erstaunlichen Sozialstrukturen.

Soziale Wesen mit Bindungen:

Schafe sind äußerst soziale Tiere. Ihre Bindungen zeigen sich durch gemeinsames Grasen und gegenseitige Pflege. Durch ihre ausgeprägte Fähigkeit, individuelle Gesichter zu erkennen, bauen sie langfristige Beziehungen auf und zeigen eine bemerkenswerte Erinnerungsfähigkeit.

Große Gefühlswelt:

Schafe sind reich an Emotionen und können ein breites Spektrum davon erleben – von Stress über Trauer bis hin zu Freude. Ihr Verhalten spiegelt oft emotionale Reaktionen wider, und sie können sogar Empathie zeigen. Einsamkeit, Verlust, Schmerzen oder Hunger beeinflussen ihre Gefühlslage.

Trauer und emotionale Intelligenz:

Schafe empfinden Trauer, insbesondere bei Verlusten, sei es durch den Tod eines Artgenossen oder durch Einsamkeit. Ihre emotionale Intelligenz zeigt sich auch in einem guten Gedächtnis, Lern- und Anpassungsfähigkeit sowie in ihrer Fähigkeit zur Kommunikation durch Laute und Körpersprache.

Pearl, die stolze Mama

All dies berücksichtigen wir bei der muttergebundenen Aufzucht unserer Lämmer. Von der Milch, die ich lediglich für den Eigengebrauch nutze, wird nur ein Teil für uns genommen. Der größte Teil bleibt für die Lämmchen. 3-5 Monate bleiben die Lämmer bei ihren Müttern. Böckchen müssen mit 3 Monaten in die Männer-Gruppe umziehen, um Inzucht zu vermeiden und arbeiten fortan bereits als Landschaftspfleger für den Naturschutz. Ab diesem Zeitpunkt sind auch die Mütter absolut fein mit der Trennung und rufen nicht nach ihren Babys. Die Lämmer haben ihre Kumpels, die sie schon kennen und fühlen sich nicht einsam.

Pedro bei Mama Pearl, 5 Tage jung



2. Der König unter den "Nutztieren"

Ja, ich weiß...Ich mag das Wort "Nutztier" auch nicht. Als ehemals jahrelange Vegetarierin ist mir das bloße Ausbeuten der Tiere unter widrigsten Umstanden auch zuwider und ich hoffe, dass es irgendwann verboten wird.
Aber der Nutzen, den diese Tiere haben, ist wirklich enorm! Deswegen liebe ich sie nicht mehr oder weniger, ich lebe bloß nach dem Prinzip des Geben und Nehmens mit ihnen.

Ich denke, es ist utopisch zu denken, das irgendwann tatsächlich niemand mehr Fleisch essen wird, besonders bei immer weiter fortschreitender Nahrungsmittelverknappung. Wir müssen lernen, unsere Ressourcen bewusst und nachhaltig zu nutzen. 
Genau da kommen Schafe ins Spiel und zwar gleich mit 4 Rohstoffen:

Schafe reproduzieren sich mit einer Rate von 200% (zumindest die Rassen die ich halte), was enorm und sehr viel effizienter ist, als bei einem Rind . Einlinge sind bei Schafen selten. Die Junglämmer errreichen schnell ein gutes Gewicht, da Schafe schnellwachsend sind. Dazu kommen gesunde Milch, würziger Käse und Wolle, wenn man möchte. All das aus einem Rohstoff, der eh schon da ist und nicht angebaut werden muss: GRAS! und einem Tier, das wunderbarer nicht sein könnte.

 Also: welches Tier fällt dir sonst ein, das so nützlich ist?

a) Fleisch

Sie verwandeln Gras, was für den Menschen unverdaulich ist, in bestes, gesundes und nährstoffreiches Fleisch. Es gibt Rassen, die bei kargstem Futter dennoch zunehmen. Dies gilt es zu nutzen. 
Schaffleisch, besonders Lamm (bis zu einem Jahr gilt ein Tier als Lamm), ist besonders bekömmlich.



Lammfleisch wird auch in der Diätküche sehr geschätzt, es ist reich an Eiweiß, Vitaminen der B-Gruppe, Eisen, Zink und Niacin. Mageres Lammfleisch enthält durchschnittlich nur vier Prozent Fett und dieses hat auch noch eine besondere Qualität. Lammfett bietet dem Körper nämlich eine Reihe fettlöslicher Vitamine und auch einen beachtlichen Anteil an konjugierter Linolsäure (CLA). Dieser Fettsäure werden mehrere positive Effekte zugeschrieben, zum Beispiel die Hemmung des Krebswachstums sowie Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Für den Gehalt an CLA ist das Futter der Tiere entscheidend. Frisches Gras und der hohe Faseranteil im Futter des Bio-Lamms fördern die CLA-Bildung. Vermutlich spielt auch die Pflanzenvielfalt auf Bio-Wiesen eine Rolle.

Um den Mythos des Osterlamms mal klarzustellen:
Unsere Lämmer werden, nach Wunsch des Bestellers, erst mit 6-9 Monaten geschlachtet. Damit wird kein "Baby" getötet. Unter Tieren (besonders mit der Lebenserwartung eines Schafes) ist ein halbes Jahr kein Baby mehr. Sie sind voll geschlechtsreif, sie sind größenmäßig annähernd ausgewachsen und lassen sich von den ausgewachsenen Schafen kaum mehr unterscheiden.

b) Milch

Schafmilch überzeugt durch ihr mildes Mandelaroma und den vollmundigen Geschmack und Gourmets erfreuen sich an der Vielfalt an köstlichen Schafmilchprodukten. Doch neben dem kulinarischen Genuss bieten Schafmilch und Schafmilchprodukte auch einen gesundheitlichen Nutzen.


                                                 Giovanni Segantini zugeschrieben

 (italienisch, 1858 - 1899)


Reichhaltige Schafmilch

Schafmilch unterscheidet sich wesentlich von Kuhmilch. Schafmilch weist eine höhere Nährstoffdichte als Kuhmilch auf. Das liegt daran, dass die schnellwüchsigen Jungtiere einen höheren Nährstoffbedarf haben als langsam wachsende Tiere. Lämmer, aber auch Kitze verdoppeln ihr Geburtsgewicht in nur 18 bis 19 Tagen, Kälber hingegen in 47 Tagen. 

Bei den Hauptnährstoffen Fett und Protein gibt es quantitative, aber auch qualitative Unterschiede. Der Fettgehalt von Schafmilch liegt durchschnittlich bei 6-7g pro 100g Milch gegenüber von 4g pro 100g Kuhmilch. Das mag auf den ersten Blick erschreckend wirken, ist es aber nicht! Im Gegenteil, denn Fett ist nicht gleich Fett!
Die Schafmilch enthält im Vergleich zur Kuhmilch mehr kurz- und mittelkettige Fettsäuren, dafür weniger langkettige Fettsäuren. Mittel- und kurzkettige Fettsäuren werden schneller und besser absorbiert und sind daher leichter Verdaulich. Außerdem sind die Fettkügelchen in der Schafmilch kleiner als jene der Kuhmilch. Das hat den Vorteil, dass die fettabbauenden Enzyme besser wirken können und somit wiederum die Verdaulichkeit verbessert ist. Ein weiterer Vorteil der Schafmilch gegenüber anderen Milcharten ist, dass sie den höchsten Anteil an konjugierter Linolsäure hat. Die konjugierte Linolsäure ist eine besondere Form von Fett welche nur in Fleisch und Milch von Wiederkäuer vorkommt. Studien zeigen, dass die konjugierte Linolsäure die Krebsentstehung hemmt und protektiv gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck wirkt.

Wertvolle Proteine

Wie auch der Fettgehalt ist der Proteingehalt der Schafmilch höher gegenüber der Kuhmilch. In 100g Schafmilch ist etwa 2-3g Eiweiß mehr als in Kuhmilch. Damit trägt Schafmilch, gleichermaßen wie Kuhmilch, maßgeblich zur Deckung des Eiweißbedarfs bei. Eiweiß ist wichtig für den Erhalt und Aufbau von Muskelmasse sowie für die Bildung von Hormonen, Enzymen und Antikörper. 

Die
des Schafmilchproteins unterscheidet sich kaum von der des Kuhmilchproteins, was bedeutet, dass wenn eine Kuhmilcheiweißallergie diagnostiziert wurde, nur in sehr seltenen Fällen Schafmilch problemlos vertragen wird.

Ist Schafmilch laktosefrei?

NEIN! Laktose ist der natürliche Milchzucker und ist mit einem Gehalt von 4g in 100g Schafmilch gleichhoch wie in Kuhmilch.

Vitamin- und Mineralstoffbombe

Nicht nur die Nährstoffdichte der Hauptnährstoffe Fett und Eiweiß ist in der Schafmilch höher als in der Kuhmilch, sondern auch bei den Vitaminen und Mineralstoffen zeichnet sich Schafmilch durch sehr hohe Konzentrationen aus. Schafmilch ist eine besonders gute Quelle zur Deckung der Vitamine A, D, B2, B12 und B5. Besonders bedeutsam ist, dass schon eine geringe Menge Schafmilch wesentlich zur Deckung des Kalzium- und Phosphorbedarf beiträgt und damit die Knochen stärkt. 

Quellen:

Ryffle, Stephan, Wehrmüller, Karin: Schafmilchprodukte in der Ernährung. Deutsche Molkereizeitschrift, (1), 2007, 26-29

Wehrmüller, Karin, et al.: Zusammensetzung von Kuh-, Ziegen- und Schafmilch. Der besondere Wert graslandbasierter Milch. Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux, 8. November 2007, 122-125


c) Käse

Käse gibt es schon fast so lange, wie die Menschen Tiere für die Milch- und Fleischgewinnung halten. Auch die Herstellung von Schafskäse war ursprünglich vor allem ein Weg, um die nahrhafte, aber leicht verderbliche Schafsmilch haltbar zu machen. Schon in der Antike wurden in Griechenland und Italien Schafe gehalten und Schafskäse im großen Stil hergestellt. Auch in Schottland, Irland und England hat die Schafzucht lange Tradition. Schafe konnten vor allem in kargen und bergigen Regionen besser gehalten werden als Kühe, daher haben insbesondere diese Regionen heute eigene Schafskäse-Spezialitäten.

Salzlakenkäse aus Schafsmilch – wie der berühmte Feta – ist vor allem in der griechischen Küche, in der Türkei und auf dem Balkan verbreitet. In Spanien, Italien und Portugal werden eher Schnittkäse und Hartkäse aus Schafsmilch hergestellt, ebenso in Großbritannien und Schottland. Frankreich hat mit dem Roquefort einen der wenigen Weichkäse mit Edelschimmel, der aus Schafsmilch hergestellt wird. In Deutschland wird Schafskäse nur vereinzelt in kleinen Käsereien hergestellt – dafür wurde hier der sogenannte Hirtenkäse, also der Kuhmilchkäse nach Feta-Art, erfunden.



3.Wolle

Wolle ist einer der ältesten und vielseitigsten Stoffe der Welt. Wolle ist eine Faser, die seit Jahrhunderten für Kleidung verwendet wird – von Wärme und Komfort bis hin zur Herstellung stilvoller und luxuriöser Kleidung. Wolle kann für alles verwendet werden, von Oberbekleidung bis hin zu legerer Business-Kleidung. Sie kann auch mit anderen Stoffen wie Baumwolle oder Seide gemischt werden, um einzigartige und stilvolle Stücke zu schaffen. Obwohl sie oft mit kaltem Wetter in Verbindung gebracht wird, hat Wolle viele andere Vorteile, die sie zu einer guten Wahl für alle Jahreszeiten machen.

Wolle ist warm

Zuallererst ist Wolle unglaublich warm. Wolle hat die einzigartige Fähigkeit, Wärme zu speichern und zurückzuhalten, was sie perfekt für kalte Wintertage macht. Man kann sie zu Hause gemütlich tragen, wenn man abends Filme schaut oder Erfolge bei 20bet.com/de erzielt. Außerdem hilft sie bei der Regulierung der Körpertemperatur, indem sie Feuchtigkeit abtransportiert und so im Sommer für Abkühlung sorgt. Darüber hinaus ist Wolle von Natur aus schwer entflammbar, so dass Sie ohne den Einsatz von Chemikalien sicher leben können.

Wolle ist strapazierfähig und langlebig

Wolle ist außerdem unglaublich strapazierfähig und langlebig. Wollfasern sind stark und halten viel Verschleiß stand. Das macht sie zu einer guten Wahl für Kleidung, die lange halten soll, wie z. B. eine Wollhose oder ein Wollmantel. Wolle ist auch resistent gegen Faltenbildung, so dass Sie keine Zeit mit Bügeln oder Dämpfen Ihrer Kleidung verbringen müssen.

Wolle schadet der Haut nicht

Und schließlich ist Wolle eine gute Wahl für Menschen mit empfindlicher Haut. Wolle ist von Natur aus hypoallergen, und ihre Fasern sind sanft zur Haut, so dass sie eine gute Wahl für Menschen mit Allergien oder empfindlicher Haut ist. Außerdem ist sie von Natur aus resistent gegen Hausstaubmilben und andere Allergene, was sie zu einer guten Wahl für Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegsbeschwerden macht.

Wolle hat ausgezeichnete Temperaturregulierung

Dank der dünnen Fasern können winzige Lufttaschen im Stoff Ihre Körperwärme einschließen, was für eine hervorragende Isolierung sorgt. Wenn die Feuchtigkeit an heißen Tagen verdunstet, kühlt die Luft in diesen Taschen und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl.

Sie absorbiert Wasser und stößt es ab

Der Kortex der Faser absorbiert Feuchtigkeit, während die Epicuticula-Schuppen auf der Außenseite der Faser hydrophob sind. Dadurch kann Wolle gleichzeitig Feuchtigkeit von der Haut aufnehmen und äußere Feuchtigkeit wie Regen oder Schnee abweisen. Die Schuppen verleihen einem Kleidungsstück aus Wolle ein trockenes Hautgefühl, auch nachdem es Feuchtigkeit aufgenommen hat.

Sie ist schwer entflammbar

Wolle ist selbstlöschend und fängt kein Feuer. Sie schmilzt auch nicht und klebt nicht an der Haut, wie es bei synthetischen Materialien der Fall ist.

Wolle stinkt nicht

Produkte aus Merinowolle sind aufgrund ihrer natürlichen, antimikrobiellen Eigenschaften sehr geruchsresistent. Sie verhindern, dass sich Bakterien an den Fasern des Stoffes festsetzen und dort wachsen können.

Kurzum, Wolle hat viele Vorteile, die sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Kleidung machen. Von der Wärme- und Strapazierfähigkeit bis hin zu den hypoallergenen Eigenschaften ist Wolle eine gute Wahl für alle Jahreszeiten und alle Arten von Kleidung. Egal, ob Sie sich an einem kalten Wintertag einmummeln wollen oder auf der Suche nach einem eleganten und luxuriösen Stoff sind, Wolle ist die perfekte Wahl.


Wolle als Dünger 


Ihre Zusammensetzung macht Schafwolle zu einem Mehrnährstoffdünger und wertvollem Langzeitdünger. Theoretisch ist sie sogar ein Volldünger, was bei einem Phosphoranteil im Nullkomma-Bereich aber etwas übertrieben ist.

  • Schafwolldünger ähnelt in seiner Zusammensetzung und Wirkung Hornspänen und besteht zum Großteil aus Keratin, einem Protein – und damit aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff.
  • Ungewaschene Schafwolle enthält mit bis zu zwölf Prozent recht viel Stickstoff, außerdem vergleichsweise viel Kalium sowie Schwefel, Magnesium und eben etwas Phosphor – alles Nährstoffe, die für Pflanzen wichtig sind.
  • Industriell hergestellte Schafwolldünger beziehungsweise Dünger auf Schafwollbasis sind organische Volldünger mit immer gleichem Nährstoffgehalt sowie Phosphat aus einer zusätzlichen Quelle. Je nach Hersteller enthalten sie 50 oder auch 100 Prozent Schafwolle, die Dünger riechen in der ersten Zeit auch nach Schaf.
  • Das Keratin der Schafwolle wird durch Bodenorganismen nach und nach zersetzt. Es dauert je nach Witterung gut ein Jahr, bis sich die Wolle im Boden völlig aufgelöst hat.

Schafwolle als Wasserspeicher

Das Fell lebender Schafe ist durch den Stoff Lanolin fettig und wasserabweisend, sonst würden sich Schafe im Regen vollsaugen und nicht mehr bewegen können. Im Boden ist die Wolle aber ein guter Wasserspeicher und saugt sich wie ein Schwamm voll. Es dauert nur etwas, bis sie vollgesogen ist, da die Bodenorganismen das Lanolin erst aus dem Weg räumen müssen, was den Effekt als Langzeitdünger noch verstärkt.



3. Naturschutz durch Beweidung


Schafe sind die perfekten Landschaftspfleger. Sie fressen nahezu alles, düngen den Boden auf natürliche Weise und sind so leicht, dass sie die Grasnarbe zwar verdichten, aber nicht beschädigen. Wo Maschinen nicht hinkommen oder das Grass so mager ist, dass es für Menschen anders oft keinen Nutzen mehr hat, sind Schafe trittsicher und genügsam genug auch daraus noch genügend Nährstoffe zu ziehen. Auch können sie auf Flächen stehen, die mit schwerem Gerät nicht befahrbar sind (z.B. Hänge, Böschungen, felsige Untergrunde). Durch den selektiven Verbiss der Tiere wird Platz geschaffen, so dass bedrohte oder für die Vielfalt besonders wichtige Pflanzen Arten wachsen können. Große Wiesengebiete, die von Pflanzen und Tieren gleichermaßen benötigt werden, würden Verbuschen, wenn Schafe nicht als Landschaftspfleger ihren Job tun.
Andere Tiere werden nicht gestört oder gar getötet, wenn Flächen mit Schafen beweidet werden. Somit tragen die flauschigen Freunde aktiv zum Naturschutz und zur Artenvielfalt bei.

Elsa futtert genüsslich

Das sind also die Gründe, warum Schafe so nützlich sind und warum ich mich in diese wunderbaren Wesen verliebt habe. Warum ich Schäferin (am liebsten in Vollzeit) sein möchte, obwohl man damit nicht reich wird und keinen Urlaub hat liest du hier

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